Plugins und Werkzeuge: Den Funktionsumfang von WordPress erweitern

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Mehr als zwanzig Jahre nach Freischaltung des World Wide Web (www) folgt die Berichterstattung im Internet häufig immer noch der klassischen Struktur: Überschrift, Teaser, Text und gegebenenfalls noch ein oder zwei Fotos. Der Unterschied zu Printpublikationen ist meist eher marginal. Oft finden sich in den in der Print- sowie der Onlineausgabe eines Zeitungsverlages sogar die gleichen Texte. Echter Online-Journalismus ist jedoch mehr als Print ohne Papier. Er soll und kann mehr leisten. Was vor einigen Jahren noch Revolutionär war, ist heute längst akzeptierter Alltag in vielen Redaktionen. Zum Beispiel Multimediales Storytelling. Was Anfang 2014 noch für Aufsehen sorgte, ist inzwischen gang und gäbe:

Multimediale Erzählformen verknüpfen Text, Bild und Video und packen sie in ein einheitliches Design. Im Zentrum der Geschichte steht meistens ein Text, der die Geschichte trägt und strukturiert. Daneben werden dem Leser interaktive Elemente zur Hand gegeben, die ihm das Erzählte besser vermitteln sollen.

Noch ein Wort zum Begriff „Storytelling“. Er ist zu einem Buzzword im Journalismus, aber auch in der PR und sogar in der Psychotherapie geworden. Deshalb eine kurze Definition. Zusammengetragen hat die Punkte der geschätzte Kollege Bernhard Lill. Storytelling …

• … ist die Kunst, Geschichten so zu erzählen, dass jemand gerne zuhört, weiterliest oder -klickt.

• … beruht auf der Erkenntnis, dass Menschen komplexe Zusammenhänge besser verstehen, wenn sie ihnen als Geschichte präsentiert werden.

• … braucht als Geschichte mindestens einen Handlungsträger, einen Helden. Jens Radü, Leiter des Multimedia-Ressorts beim Spiegel:

Das Multimedia-Feature NSA Files: Decoded, das der Guardian Anfang November veröffentlichte, ist im Ursprung eine klassische Heldengeschichte. Der Held: Edward Snowden, seine Heldentat: Whistleblowing, die Aufdeckung millionenfacher Ausspähung Unschuldiger, seine Odyssee: derzeit gestrandet in Russland. Was für ein Stoff.

(Quelle: www.journalist.de )

• Deshalb kann nach dieser Definition zum Beispiel eine einfache, animierte Grafik nie selbst die Geschichte sein. Sie kann aber Teil einer Multimedia-Reportage oder eines multimedialen Dossiers werden.

In den Tiefen des Internet gibt es zahlreiche digitale Hilfsmittel, mit denen Redakteure ihre Artikel durch multimediale Inhalte wie beispielsweise Video- und Audiobeiträge oder Karten sinnvoll ergänzen und ihren Lesern so einen echten Mehrwert liefern können. Dennoch gilt: Darstellungsformen sind nur Mittel zum Zweck. Das Wichtigste ist und bleibt der Inhalt.

Im Einzelnen erfährst du,

Hinweis zur Bedienung der Seite: Jeder Beitrag ist ähnlich strukturiert. Zunächst gibt es eine Kurzanleitung für das jeweilige Tool, dann folgt ein Beispiel aus eigener Produktion sowie Anwendungsbeispiele aus der Praxis anderer Redaktionen. Im nächsten Punkt kläre ich die Kostenfrage und liste zum Schluss da, wo es mir möglich ist, Alternativen mit ihren Vor- und Nachteilen auf.

In den Kategorien „Weitere Tipps und Hilfsmittel“ und „Social Media“ findet ihr weitere Anleitungen und Handreichungen, die euch die tägliche Arbeit erleichtern können.

Weitere Beispiele für Multimedia-Reportagen: