Themes: Das richtige Design für meinen Blog finden

Themes: Das richtige Design für meinen Blog finden

Die Wahl des richtigen Themes gehört wohl zu den schwierigsten für jeden Blogger. Und die gigantische Auswahl an kostenlosen (aber auch kostenpflichtigen) Designs erleichtert die Entscheidung nicht gerade): Allein die Suche nach WordPress Themes liefert bei Google ungefähr 29.400.000 Ergebnisse. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Dabei ist das Aussehen der Seite enorm wichtig. Wie auch sonst entscheidet im Internet oft der erste Eindruck. Besucher der Seite entscheiden innerhalb von Sekunden aus rein visuellen Erwägungen, ob ihnen der Blog zusagt oder eben nicht. Neben rein grafischen Fragen gibt es aber auch technische Details, etwa zur Ladezeit, dem Funktionsumfang etc zu klären. Und nicht nur für die Suchmaschinenoptimierung ist es wichtig, dass das Theme auch auf mobilen Endgeräten gut aussieht. In diesem Beitrag liste ich Fragen auf, die ihnen die Wahl des für dich (und deine Zielgruppe) richtigen Themes erleichtern.

Ein neues Theme zu installieren, ist nicht schwer. Gehe dazu einfach im Dashboard in der Linken Menüleite auf den Bereich Design und klicke dort auf Themes. Im sich dann öffnenden Fenster klickst Du auf hinzufügen. WordPress schlägt Dir einige mehr oder weniger schöne Themes vor, die Du installieren kannst. um andere zu sehen, kannst Du die Themes entweder nach Funktionen filtern oder nach Stichworten suchen. Gefällt Dir eine Vorlage, bewegst Du die Maus über das Bild und klickst auf installieren. Nachdem das geschehen ist, kannst Du auf die Live-Vorschau klicken und das Theme mehr oder weniger an deine Bedürfnisse anpassen. Wenn Du damit schließlich zufrieden bist, kannst Du es per klick auf „Aktivieren und Veröffentlichen“ für alle sichtbar machen.

Checkliste Theme-Auswahl:

  1. Kostenlos oder kostenpflichtig? Es gibt im Netz eine unglaublich große Anzahl an kostenlosen Themes. Viele stehen kommerziellen Lösungen in Sachen Design oder Funktionsumfang mindestens gleichauf. Allerdings muss man für die kostenlose Nutzung meist einen Link zum Designer/Programmierer auf seiner Seite akzeptieren. Bei kostenpflichtigen Designs entfällt dieser Hinweis. Es gibt zudem Nutzer, die kostenlose Designs aus Sicherheitsgründen ablehnen. Mehr dazu in diesem Beitrag von t3n.
  2. Form follows function, heißt es so schön. Das Design sollte also zum Inhalt passen. Zunächst solltest du klären, was du mit ihrem Blog bezwecken, bzw. wen du ansprechen willst. Willst du eher eine statische Website, einen Blog, eine Website mit integriertem Blog oder ein Magazin. Für alle Verwendungszwecke gibt es Vorlagen. So gibt es Designs in Form eines Blog Feed mit der Klassischen Blogansicht, welche die aktuellsten beiträge auf der Startseite auflistet. Designs im Magazine Style bieten viele Inhalte auf der Startseite, die du individuell (aber dadurch eben auch kompliziert) wie in einem Magazin anordnen kannst, während Portfolio & Corporate –Themes meist mit einer statischen Startseite arbeiten, von der aus der eigentliche Blog errreicht werden kann.
  3. Weniger ist mehr: Viele Leser (auch ich) schätzen ein aufgeräumtes Design, das auch auf mobilen Endgeräten einwandfrei funktioniert. Abgesehen davon sind Themes mit vielen Funktionen schnell überladen, langsam und unsicher. Überprüfe unbedingt die Ladezeit. Internetnutzer sind sehr ungeduldig. Daran anschließend ist die
  4. Usability bzw. Benutzerfreundlichkeit von großer Bedeutung. Nicht alles, was schön aussieht, lässt sich auch leicht bedienen.
  5. Wie lässt sich das Theme an die eigenen Bedürfnisse anpassen? Nur so erhältst auch bei häufig genutzten Themes um eine individuelle Optik für ihren Blog. Lässt sich ein Logo einbinden? Wo kann das Impressum platziert werden? Welche Funktionen brauchst du? Gibt es eine oder mehrere Sidebars? Wo gibt es in dem Theme Raum zur Installation von Widgets und zur Positionierung von Menüs? Ist das Theme auch auf Deutsch verfügbar (ggf. lssen sich auch englische Themes übersetzen)? Bringt das Theme von haus aus Zusatzfunktionen wie Slider, Galerien etc mit? Auch hier gilt Weniger ist mehr. Auch wenn es auf den ersten Blick schön aussieht: Viele Effekte verlieren schnell ihren Reiz und sind dann langweilig. Also: Was brauchst du wirklich, um ihr Thema zu präsentieren und was ist nur Spielzeug? Lassen sich die Farben anpassen? Ist das Theme responsive, alos auch auf mobilen Endgeräten lesbar?
  6. Wie aktuell ist das Theme? Ein gutes Theme sollte auf dem aktuellsten Stand der Technik sein. Was vor zwei Jahren noch sicher war, kann heute für Angreifer aus dem Netz wie ein offenenes Scheunentor wirken. Schaue also nach, wann das Theme zum letzten Mal aktualisiert wurde.
  7. Welches Farbschema willst du? Natürlich sollten die Farben deines Blogs zu dir/deinem Logo/deiner CI  passen und harmonieren. Achte jedoch vor allem auf die Lesbarkeit. Die beste Lesbarkeit ist bei einer schwarzen Schrift auf weißem Grund gegeben, weshalb auch die meisten Anwenderprogramme diese Kombination wählen.
  8. Gibt es Unterstützung/Handbücher durch die Theme-Entwickler oder ein Forum, das bei Problemen hilft (ggf. auch auf deutsch)?
  9. Was sagen andere Nutzer? Reviews und Bewertungen von Nutzern sind enorm hilfreich. Denn was auf den ersten Blick schön und leicht aussieht, erweist sich im Praxiseinsatz häufig als problematisch. Das gilt gerade für ganz neue Themes.
  10. Welche Bildsprache nutzt deine Zielgruppe. Recherchiere, welche Themes bei thematisch ähnlichen Blogs zum Einsatz kommen.
  11. Hast Du ein Design ausgewählt, zeige es Freunden, Gleichgesinnten und der Familie und lasse es kritisch bewerten. Greife diese Anregungen unbedingt auf.

Quellen für WordPress Themes

Grundsätzlich gibt es drei Arten von WordPress Themes: Kostenlose, kostenpflichtige und selbst erstellte Themes. Von letzterer Lösung rate ich ab. Es sei denn, du bist ein versierter Programmierer und hast viel Zeit. Vor- und Nachteile kostenloser Designs habe ich oben aufgelistet:

  1. WordPress.org liefert eine schier unglaubliche Auswahl an kostenlosen Themes. Diese Seite ereeicht man auch über das Dashboard unter Design/Themes. Wer mag, kann sich die dort gelisteten Designs nach Alter oder Popularität sortieren lassen, eigene Suchkriterien festlegen und natürlich nach Begriffen suchen.
  2. Themeforest listet ca. 35.000 kostenpflichtige Designs auf
  3. Newwpthemes ist eine weitere Quelle für kostenlose Designs
  4. WooCommerce bietet neben vielfältigen kostenpflichtigen Angeboten auch einige kostenlose Themes zum Download an.
  5. Digi-Download listet kostenpflichtige Themes auf, die neben den deutschen Sprachdateien zusätzlich über englische, französische, italienische, spanische und russische Sprachdateien verfügen.
  6. Eine nette Auswahl an kostenpflichtigen Themes liefert auch Theme-Junkie.

Dieser Beitrag ist Teil der Serie Mit WordPress einen eigenen Blog anlegen. Die anderen Teile sind:

 

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